HELFEREI GROSSMÜNSTER

ZÜRICH

Das Kirchgemeindehaus und Kulturhaus Helferei des Grossmünster präsentiert sich in einer räumlichen und konstruktiven Form, die letztmals beim grossen Umbau von 1969 – 1974 durch den Architekten Manuel Pauli verändert worden ist. Der Renovationsbedarf von der Türklingel bis zum Dachboden ist der Bauherrschaft auf Grund diverser Studien bekannt. Als Grundprinzip gilt für uns, dass nicht die Offenlegung einzelner baugeschichtlichen Spuren im Vordergrund stehen, sondern das nobilitieren und verschmelzen der über die Zeit entstandenen räumlichen und strukturellen Veränderung. Die Haupteingriffe konzentrieren sich auf die Neuinterpretation der Raumbeziehungen im Erdgeschoss. Sichtbares Zeichen der Erneuerung und signifikantes Merkmal im Grundriss ist die neue Gestaltung des Foyerbereiches. Die beim Umbau von Manuel Pauli angestrebte Öffnung des Eingangsbereiches wird mit dem vorliegenden Vorschlag so weit gesteigert, dass das Foyer als gesamter Raum erlebt werden kann. Die neu gestaltete Eingangshalle erschliesst über einen neu formulierten Zugang die Verwaltungsbereiche, das untere Foyer und das über wenige Stufen erreichbare Treppenhaus. Die Verputzart und die farbliche Fassung der Wände, der Einsatz grossformatiger Natursteinplatten, die filigrane Möblierung und eine stimmungsvolle  Beleuchtung sind die massgebenden  Elemente für die Neuinterpretation dieser Raumgruppen im Erdgeschoss. 
Wettbewerb 2009
Projekt 2009 - 2011
Ausführung 2012 - 2013
 
 
Bauherrschaft
Kirchgemeinde Grossmünster Zürich
 
Projektteam
Joos & Mathys Architekten
 
Mitarbeit
Archie Hänny, Cihan Kuyuzu
Tugba Demiral,Dario Egli
Tom Grahammer
 
Bauleitung
Joos & Mathys Architekten
Archie Hänny
Dario Colledani
Christian Bühlmann
 
Bauingenieur
Walther Mory Maier, Basel